
1. Die Handelsrechnung (Commercial Invoice, CI)
Dies ist das primäre Dokument, das der Zoll zur Festlegung der Einfuhrabgaben verwendet. Stellen Sie sicher, dass die Handelsrechnung die Käufer- und Verkäuferdaten, eine genaue Warenbeschreibung, HS-Codes, Stückpreise und den Gesamtwert klar angibt. Eine Unterbewertung der Waren auf der Handelsrechnung ist illegal und birgt die Gefahr einer Beschlagnahmung.
2. Die Packliste (Packing List, PL)
Die Packliste muss exakt mit der Handelsrechnung übereinstimmen, konzentriert sich jedoch auf die physischen Kennzahlen: Nettogewicht, Bruttogewicht, CBM (Kubikmeter) und die genaue Anzahl der Kartons. Zollbeamte verwenden dies, um zu überprüfen, was sich im Container befindet.
3. Das Konnossement (Bill of Lading, B/L)
Ausgestellt vom Frachtführer, dient das Konnossement als Quittung für die Fracht und als Eigentumsurkunde. Ohne dieses Dokument können Sie Ihre Waren im Bestimmungshafen nicht beanspruchen. Entscheiden Sie, ob Sie ein Original-B/L (erfordert physischen Postversand) oder ein Telex Release (elektronisch) benötigen.
4. Ursprungszeugnisse (Certificates of Origin, C/O)
Abhängig von den Handelsabkommen Ihres Landes mit China kann ein Ursprungszeugnis (wie Form A oder Form E) Sie zu reduzierten Einfuhrabgaben berechtigen. Fordern Sie dies rechtzeitig vor dem Versand bei Ihrem Lieferanten an, da es von den chinesischen Behörden bearbeitet werden muss.
5. Konformitäts- und Prüfzertifikate
Wenn Ihre Produkte bestimmte Sicherheitsstandards erfordern (z. B. CE, RoHS, FCC, FDA), stellen Sie sicher, dass der Lieferant gültige Prüfberichte von einem akkreditierten Labor bereitstellt. Der Zoll kann und wird Sendungen zurückhalten, wenn obligatorische Konformitätsdokumente fehlen.
